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Portugal

Mi. 15.04.2026 – Lissabon

Upps, wir stecken! Beim Einlaufen in die Marina hatten wir mal wieder richtig Action. Es ist schon bei kaum Wind nicht einfach mit einem Langkieler ohne Bugstrahlruder und drei Knoten Flussströmung in eine enge Einfahrt rein zu kommen, aber wenn man dann noch halb drinnen und halb draußen bei Gewitter und 30 Knoten Seitenwind mitten im Marinabecken im Schlamm stecken bleibt wird’s richtig lustig.

Zum Glück sind wir mit der Maschine wieder rückwärts rausgekommen und sind gerade noch durch das Ausfahrtsschleusentor direkt rein und haben uns am erstbesten freien Platz festgemacht. Vom Marinapersonal war da aber niemand zu sehen. Laut Hafenhandbuch sollte es mindestens 3 m Tiefe haben. Wir hatten vorher die Gezeitentabelle studiert und es hätte Mittwasser sein sollen, also eigentlich kein Problem für uns. Wie wir später im Office erfahren haben ist alles sehr versandet und Anfang Mai wird das ganze Becken wieder ausgebaggert, das ist zwar schön, hat uns da aber jetzt nicht gerade geholfen. Ein paar Tage später hören wir oberösterreichen Dialekt und neben unserem Schiff steht David mit seinen Youngsters – man glaubt es nicht, aber wir kennen uns seit 16 Jahren per E-Mail. Er hatte damals die Rancho Relaxo, ein Schwesterschiff unserer Taurus, dass ca. ein halbes Jahr nach uns auf dem Riff zwischen den Tuamotus und Tahiti aufgelaufen ist.  Wir sind damals relativ intensiv in Kontakt gestanden, haben uns aber nie getroffen. Jetzt stehen sie ebenso mit ihrem neuen Schiff in Lissabon, nur leider müssen sie bereits am nächsten Tag nach Hause fliegen und wir kommen nur kurz zum quatschen. Ebenso liegt neben uns ein wunderschönes Schiff, aber schwer eingedellt, unter britischer Flagge. Wie sich herausstellt sind es ebenso Österreicher, nur auch sie haben nur kurz Zeit, da auch ihr Flieger noch am selben Tag nach Wien abhebt. Dies dürfte scheinbar ein guter Platz sein um sein Schiff zu lassen.

Jetzt sind es doch schon wieder zwei Wochen die wir hier in Lissabon liegen. Die ersten paar Tage waren noch eher grauslich, kalt und regnerisch wegen der durchziehenden Front, aber dann ist es immer schöner und wärmer geworden und wir haben wieder die kurzen Hosen ausgepackt. Eine Jacke braucht man aber trotzdem immer mit, da es mit der Atlantikbrise schon ganz schön frisch werden kann. Und natürlich haben wir wiedermal Nordwind und der ist nicht so praktisch wenn man gegen Norden möchte. Aber ist ja egal, wir haben ja Zeit und hier ist doch noch so Einiges anzusehen. Auf jeden Fall sollte man gut zu Fuß sein, denn es geht immer bergauf oder Stiegen runter – am Abend sind wir dann immer rechtschaffend müde. So haben wir die Gegend kreuz und quer erkundet und  waren unter anderem auch, wie es sich für anständige Segler gehört, in Belem bei dem Monument für die portugischen Entdecker und im Museu da Marinha, gleich in der Nähe vom Mosterio dos Jeróimos.

Es widmet sich sehr stark der Eroberungsgeschichte der portugiesischen Seefahrt und seiner berühmt berüchtigten Kapitäne, sowie einer umfangreichen Schiffsausstellung. Trotzdem uns hat das Marinemuseum in Madrid sehr viel besser gefallen, weil es umfangreicher und vielfältiger war. Wir stehen ja im Expo`98-Gelände und da ist das Oceanário ja nicht weit.

Es hat uns wirklich begeistert, es mag vielleicht nicht das weltweit Größte sein, aber durch seine  extravagante Architektur und seinem über zwei Etagen gehenden, zentralen Wasserbecken mit 5 Mio. Litern Salzwasser in dem sich verschiedenste Haiarten, Rochen, Mantas und  riesige Schwärme anderer Fische tummeln, ist es schon beeindruckend. Daneben gibt es noch andere Becken mit Pinguinen, Ottern,… und für jede Klimazone ein Aquarium.

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