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AKTUELLER BLOG

Irland

Mi. 17.06.2026 – Country Cork

und ja wir schippern immer noch an der SW-Küste Irlands herum. Warum auch nicht? Hier ist es mit am schönsten, kleine nette Fischerorte, geschützte Ankerbuchten, schroffe Klippen  und kaum andere Schiffe (abgesehen von den lokalen Booten). Und wir wollen ja schließlich das Leben genießen und sind nicht auf der Flucht. Abgesehen davon, ist das Wetter die letzten beiden Wochen eher sehr durchwachsen – jetzt gerade mal Sonnenschein und 10 Minuten später Nieselregen –  eben typisch irisch. Die Sonnentage nützen wir natürlich auch um anstehende Arbeiten am Boot zu erledigen.

jetzt ist alles NEU !!

Da war die letzte Maiwoche mal eine rühmliche  Ausnahme, fast nur Sonnenschein und bis zu 30 Grad. Die Iren sind an die Strände gepilgert und waren im Meer schwimmen. Bei Wassertemperaturen  zwischen 15 – 17 Grad nicht gerade unseres, aber wenn sie nicht jetzt ins Wasser gehen wann dann?  Der „Sommer“ ist hier bekanntlich sehr kurz und die Iren scheinbar mit den Robben verwandt. Apropos Robben, auch die lieben die irischen Küsten mit ihrem Fischreichtum.

Ursprünglich wollten wir ja an den Cliffs of Moher vorbeisegeln und dann Richtung Galway, aber bisher war der Wind noch nicht entsprechend und gegen Wind und Welle ankämpfen macht keinen Sinn. Schauen wir halt nächste Saison auf unserem Weg nach Schottland / England ob sich eine Möglichkeit ergibt. Jetzt genießen wir erst mal die Zeit und kosten uns quer durch die irischen Pubs und genießen die sprichwörtliche irische Gastlichkeit mit Musik, Bier und Cider.

Crookhaven

Applecrumble
Applecrumble – eine Sünde wert
Österreich/Wachau – Frankreich/Paris – Belgien/Brüssel (alles Volontäre)

Skull (Schull)

Traditionsboot
Sommerfreuden
und immer Livemusic
SB-Waschmaschinen auf dem Parkplatz
echt praktisch

Castletownbere

das sind akzeptable Preise

Baltimore

Nao Santa Maria/ Spanien
Freitagnachmittag!
die Früchte des Meeres
Baltimore Beacon

Irland

So. 24.05.2026 – wir sind in Irland

Wir haben es nicht so eilig aus Porto wegzukommen, denn der Südwind soll noch zirka 4-5 Tage stabil bleiben und da sind wir dann bereits aus der kritischen Zone raus. Nachdem wir noch genüsslich duschen waren, uns verabschiedet und die Schlüsselkarte im Marinaoffice abgegeben haben, sind wir bei einer schönen leichten Brise aus SO ausgelaufen.

unser frisch repariertes Vorsegel

Obwohl die Atlantikwelle im Gegensatz zu den Tagen zuvor sehr gemäßigt war, hat das Boot bei unserem Vorwindkurs ganz ordentlich gerollt. Untertags ja kein Problem, aber in der Nacht schmeißt es dich glatt aus der Koje. Eigentlich hatten wir noch einen Zwischenstopp in einer der Lagunen bzw. Vigo eingeplant, da der Wind aber so beständig war sind wir dann doch durchgefahren.

und das um 23 Uhr

Gleich nach der Hafenausfahrt hat uns über mehrere Stunden eine Delphinschule begleitet und am nächsten Tag haben wir den Blas eines Wales gehört und gesehen. Leider war er aber ein bisschen schüchtern und ist auf Abstand geblieben.Wir haben nur die Rückenflosse und den Ausstoß gesehen und können nicht mit Bestimmtheit sagen was es für ein Wal war, aber er hatte schon gut seine 10 m. Wir tippen ja am ehesten auf einen Finnwal aufgrund seines Schwimmverhaltens und des Blases. Sehr fischreich dürften hier die Gewässer sein, denn jeden Abend tauchen unzählige Fischerboote auf, die im Morgengrauen dann wieder in ihre Häfen zurückkehren. 

Teardrop of Ireland

Man merkt dass wir schon relativ weit nördlich sind, denn die Sonne geht erst gegen 23 Uhr unter und bereits vor sechs Uhr beginnt es zu dämmern – also kurze Nachtschichten in diesen Breiten. Nach gerade mal sechs Tagen sehen wir dann im Morgengrauen die Westküste Irlands und passieren nach 656 sm den Fastnet Rock, den legendären Leuchtturm sieben Meilen vor der Küste. Auch „Teardrop of Ireland“ genannt, denn es war das letzte Stückchen Heimat das die Auswanderer nach Amerika noch gesehen haben. Unser Ziel ist Crookhaven in der Grafschaft Westcork, ein kleines Dorf in einem tiefen Fjord mit dem altehrwürdigen Pub O’Sullivans. Wir waren schon vor ca. 20 Jahren mal hier und wir können nur sagen – es hat sich hier so gut wie nichts verändert.

Die Bojen sind immer noch frei benutzbar, wenn man nett fragt und den Abend im Pub verbringt. Der Besuch ist voller Erinnerungen – damals waren wir mit einem Charterboot hier. Am Samstagabend ist immer Livemusik und wir natürlich mitten drin. Leider ist damals der Strom ausgefallen und auch nicht wieder gekommen. Man nimmt es hier pragmatisch, stellt Kerzen auf die Tische und das WC, hängt ein Schild auf das die Küche geschlossen ist, gibt bekannt das die Zapfanlage nichtmehr funktioniert und es “nur mehr“ Flaschenbier gibt und alle sind zufrieden. Als Einziger hatte der irische Klampfenzupfer gemeint er kann ohne Verstärker nicht spielen (so groß ist der Pub auch wieder nicht). Ist ja kein Problem, ein Italiener hat sich ans Klavier gesetzt, ein Franzose (hatte große Ähnlichkeit mit Bud Spencer) hat sich zwei Löffel als Percussion geschnappt und wunderbar gesungen und schlussendlich hat sich auch der irische Musiker zum Mitmachen erweichen lassen. Wir hatten alle eine wunderschöne, feuchtfröhliche und vor allem lange Nacht. Der Hammer kam aber danach, denn in der Zwischenzeit hatte der Wind gedreht und somit auch die an den Bojen hängenden Schiffe. Es hat stark geregnet und ganz dichter Nebel (hatte bis dahin nicht gewusst, dass es alle drei Phänomene gleichzeitig geben kann) hatte die Bucht  eingehüllt, sodass man keine zwei Meter weit sehen konnte. So sind alle bedüselten Segler in ihre Beiboote gestiegen und haben ihre Schiffe gesucht, die natürlich nichtmehr dort gelegen sind wo man sie vermutet hatte. Sobald man eines der Schiffe gefunden hatte, hat man den Namen laut gerufen damit sich die Besitzer orientieren können. Ich glaube die Letzten haben ihr Boot erst nach ca. einer halben Stunde “gefunden“.

Tja, das sind Erinnerungen an die man sich gerne erinnert! Über den Rest hüllt man sich dann aber doch lieber in Schweigen.

Portugal

So. 17.05.2026 – Ausnahmezustand

Abflug
Ankunft

Nach unserem dreiwöchigen Gastspiel in Wien sind wir am Freitag wieder auf unser Schifferl zurückgekehrt. Mit in unserem Gepäck ist ein neues Radar, das wir aus der Insolvenzmasse vom AWN bereits vor einiger Zeit ersteigert hatten, sowie einige Ersatzteile wie z.B. der neue Niederholer.

Auch ein neuer Windgenerator und das reparierte Vorsegel warten bereits in der Marina auf uns. So jetzt erst einmal frisch an die Arbeit, damit alles fertig montiert ist und wir dann möglichst bald starten können. Aber nach getanem Werk folgt das Vergnügen und wir lassen uns fachkundig von Miguel durch den  Portweinkeller der Familie Ferreira führen.

Portweinkellerei Ferreira
Dona Ana – die Stammherrin
46.000 l Portwein – das reicht für einen Kater
Fässer so weit das Auge reicht
eine unserer „Quatitätskontrollen“

Natürlich muss auch anschließend entsprechend die Qualität getestet werden. Uns sind schon in der Früh die Absperrgitter und riesigen Lautsprecheranlagen aufgefallen, die überall in der Stadt aufgebaut sind. Am Samstagnachmittag ist dann die Hölle ausgebrochen, denn der FC Porto hat die Meisterschaft gewonnen und gefühlt eine Million Fußballfans sind lautstark durch die Gassen gezogen.

Für uns ein Zeichen möglichst schnell die Flucht zu ergreifen, was sich aber als nicht so einfach herausstellt, denn alle Straßen sind gesperrt und es fahren einfach keine Busse! Dies irgendwo anzuschreiben wird jedoch nicht als notwendig erachtet, so etwas weiß man einfach. Genauso verhält es sich im Straßenverkehr, es gibt hier scheinbar keine Verbote nur Empfehlungen. Portugiesen bleiben einfach in zweiter Spur oder in Bushaltestellen stehen, machen die Warnblinkanlage an und gehen ihren Besorgungen nach. Heute wollten wir noch letzte Einkäufe beim Lidl machen, da sich ab Montag ein brauchbares Wetterfenster für unseren großen Sprung nach Irland anbietet. So entern wir den Bus nach Matosinhos, wo gerade auch ein großer Jahrmarkt stattfindet.

das ist knapp
Millimeterarbeit

Die Autos parken wirklich überall, in jeder Grünfläche, Baustelle und zu beiden Seiten der Straße was dann echt ein Problem wird, denn der Bus kommt nicht mehr durch. Bei uns hätte die Polizei schon längst alle “Falschparker“  abschleppen lassen, hier jedoch kratzt es niemanden. Der Busfahrer bekommt Unterstützung von Passanten und quält sich Millimeter um Millimeter an den parkenden Autos vorbei und niemand hupt oder schimpft (zumindest haben wir nichts gehört) – hier sind die Leute einfach grundentspannt. Voll bepackt mit unserer Beute aus dem Supermarkt fallen wir noch im Burning Flame, einem Grillrestaurant, ein. Es wird von Roberto einem jungen, sehr ambitionierten Brasilianer geführt, der eine fantastische Küche aus seiner Heimat anbietet.

Francesinha

Wir bleiben mal wieder dort hängen und tratschen über Südamerika, warum er seine Heimat verlassen hat und wir unsere Zeit in Brasilien so genossen haben. Erst spät kommen wir wieder an Bord, aber was soll`s – wir sind jetzt eine gute Woche unterwegs bis wir an die Küste Irlands treffen, da haben wir genügend Zeit zum Ausschlafen. Nächster Wegpunkt – Fastnet Rock!

Portugal

Di. 28.04.2026 – Porto

Leider muss Christoph aus beruflichen Gründen diesmal für ein kurzes Gastspiel  nach Hause und wir haben unsere Flüge aber ab Porto gebucht. Somit beobachten wir mit Argusaugen die Wetterberichte und auch diesmal haben wir mal wieder echt Glück. Kurz nachdem wir von unserer Rundreise zurück sind, hat sich zu unserer Freude doch noch ein Wetterfenster mit Südost-Wind angekündigt und genauso wie wir bei Regen nach Lissabon eingelaufen sind, so laufen wir gegen Abend, zwar mit leichtem Regen, aber schöner mitlaufender Strömung des Tejo auch wieder aus  (tja, bei Südwind ist dort eben meistens kein Sonnenschein). Mit einer schönen steifen Brise über Nacht sind wir gut vorangekommen.

Beim Morgenkaffee ruft Christoph plötzlich – sofort Genua einrollen! Was ist passiert? Eine Wurmschraube, die das Profil unserer vorderen Rollanlage zusammenhält, ist korrodiert und rausgefallen, damit ist die ganze Leiste auseinandergerutscht und hat uns einen schönen Riss im Vorsegel beschert. Zum Glück haben wir es noch rechtzeitig bemerkt bevor das ganze Segel kaputt ist. Na ist ja nicht so schlimm, wir haben ja zum Glück noch eine zweite Genua mit Rollanlage.  Gutes Timing ist wichtig und so sind wir pünktlich zum Sonnenaufgang vor Porto gestanden. Nachdem wir uns bei der Marina de Leixoes  angemeldet haben sind wir erst einmal den langen Strand bis zum Leuchtturm (Farol de Leca) gewandert, ja nach dem langen sitzen an Bord tut Bewegung mal wieder richtig gut.

Pilger
damit geht`s gut

Zuerst wundern wir uns noch über die vielen Leute mit Rucksack, die in schier endlosen Gruppen hier langwandern, bis wir die baumelden Jakobsmuscheln sehen.  Hier beginnt nämlich der Camino Portugues nach Santiago de Compostela und der dürfte sehr beliebt sein. Gut so weit wollen wir an diesem Tag doch nicht gehen und kehren nach einer angenehmen Rast in einer der Strandbars wieder um (da segeln wir doch lieber hin).  Die Küste hier ist perfekt für Wellenreiter, wie sie auch ansehnlich beweisen. Nicht umsonst heißt dieser Küstenabschnitt auch die Todesküste, denn hier liegen Unterwasser unzählige Wracks von Schiffen die in Seenot geraten sind und an den Felsen zermahlen worden sind.

Am nächsten Tag bringen wir unser kaputtes Segel zur Reparatur und lassen uns vom Taxifahrer gleich mal direkt in die Stadt bringen. Porto ist die kleine Schwester von Lissabon, aber nicht weniger steil. Wir schnaufen bei unserer Besichtigungstour die engen kleinen Straßen mit vielen Stufen rauf und runter und dazwischen gibt es immer wieder eine kleine Pause mit einem Glaserl Portwein oder auch zwei.

Irgendwie gefällt uns Porto besser als Lissabon, denn es geht hier viel relaxter zu und ist zudem auch viel günstiger als die große Schwester.

die Ruderer kennen da nichts

   

Portugal

Mo. 20.04.2026 – Algarve

Da sich noch immer kein Südwind einstellen will und wir sowieso auch noch den Süden Portugals ansehen wollten, haben wir uns für vier Tage ein Mietauto genommen. Wir haben die letzten  30 Jahre schon oft günstige Angebote wahrgenommen und bisher auch nie schlechte Erfahrungen gemacht, aber diesmal haben sie uns wirklich eiskalt erwischt (irgendwann musste es ja mal passieren). Ok, man muss bei “Billiganbietern“ wirklich vorher jeden auch nur so geringen Schaden dokumentieren und bei der Rückgabe vielleicht ein bisschen diskutieren, aber das war nie wirklich ein Problem. Diesmal sind wir aber mal voll erwischt worden. Zum Flughafen sollte alle 15 Minuten ein Shuttle kommen, wir und auch andere haben schon mal über eine halbe Stunde gewartet. Dann sind wir ins absolute Nirgendwo in einer Industriegegend gekarrt worden und ein “Kundenberater“ von Klaas Wagen hat uns erklärt, dass der bereits bezahlte Betrag nur für die Reservierung über booking.com war und wir nochmals für die vier Tage € 95,– mit Selbstbehalt € 1.600,– bezahlen müssen oder € 155,– ohne SB. Normalerweise wären wir sofort irgendwo anders hingegangen, nur waren wir ja mitten im Nirgendwo.

Die Option das sie uns zum Flughafen zurückbringen hat der “Verkäufer“ gleich mal abgelehnt. Zähneknirschend haben wir dann den neuen Vertrag unterschrieben und gut war es. Der kleine Fiat 500 Hybrid hatte schon 180.000 km am Tacho und hat sich angehört wie der kleine Bruder eines Porsche. Wir haben trotz Versicherung alles kleinlichst genau dokumentiert und sind “vom Hof“ gerollt. Die Kupplung hat geharkt und der Bordcomputer hat gemeldet das der Hinterreifen Luft verliert (was nicht gestimmt hat), aber die vier Tage hat der Kleine brav durchgehalten. Trotzdem Warnung – die Finger weg von Lockangeboten der Fa. KLAAS WAGEN !!!!! Wir sind dann erst einmal über die 17 km lange und echt beeindruckende Ponte Vasco da Gama quer über das Tejo-Delta nach Setubal und dann weiter die Costa de Gale und Costa Dourada entlang bis nach Sagres. Dort ist für uns ein magischer Ort wenn wir vom Atlantik kommen – nämlich das Cabo São Vicente, der südwestlichste Zipfel Europas, wo wir diesmal erstmalig von Land aus den Sonnenuntergang sehen (normalerweise segeln wir immer zum Sonnenaufgang vorbei).

Weiter geht es dann die nächsten Tage die Algarve über Lagos, Portimão, Albufeira, Faro immer an den feinen weißen Sandstränden und schroffen Klippen entlang. Von dort aus fahren wir durchs Landesinnere über wunderbar grüne Hügel mit unendlichen Korkeichenwäldern und unzähligen Storchennestern bis nach Évora.

Es ist einer der ältesten Handelsplätze und Herrschersitz der iberischen Halbinsel und  hat dementsprechend viele historische Gebäude, maurische Plätze und römische Ruinen. Ich wollte unbedingt noch zum Cristo Rei, der Christusstatue die weithin sichtbar Lissabon scheinbar in die Arme nimmt. Als wir kurz vor der “Ponte 25 de Abril“ Richtung der Statue abbiegen, sehen wir plötzlich Nebelschwaden vom Meer her aufziehen und innerhalb von Minuten ist die Sicht gleich Null.

Nur gut dass ich nicht vorher schon die Tickets bestellt habe, denn außer der fehlenden Sicht wäre auch  die Wartezeit für den Lift zirka eine Stunde gewesen. So haben wir uns dies erspart, hat uns aber auch nicht viel geholfen, denn wir sind dann 100m vor der Mautstelle der Brücke über eine Stunde im Stau gestanden , weil auf der Brücke zwei schwere Unfälle waren und die ganze Brücke gesperrt war (umdrehen konnten wir leider dort auch nichtmehr). Aber trotzdem waren die Tage im Süden Spaniens einfach wundervoll!

Portugal

Mi. 15.04.2026 – Lissabon

Upps, wir stecken! Beim Einlaufen in die Marina hatten wir mal wieder richtig Action. Es ist schon bei kaum Wind nicht einfach mit einem Langkieler ohne Bugstrahlruder und drei Knoten Flussströmung in eine enge Einfahrt rein zu kommen, aber wenn man dann noch halb drinnen und halb draußen bei Gewitter und 30 Knoten Seitenwind mitten im Marinabecken im Schlamm stecken bleibt wird’s richtig lustig.

Zum Glück sind wir mit der Maschine wieder rückwärts rausgekommen und sind gerade noch durch das Ausfahrtsschleusentor direkt rein und haben uns am erstbesten freien Platz festgemacht. Vom Marinapersonal war da aber niemand zu sehen. Laut Hafenhandbuch sollte es mindestens 3 m Tiefe haben. Wir hatten vorher die Gezeitentabelle studiert und es hätte Mittwasser sein sollen, also eigentlich kein Problem für uns. Wie wir später im Office erfahren haben ist alles sehr versandet und Anfang Mai wird das ganze Becken wieder ausgebaggert, das ist zwar schön, hat uns da aber jetzt nicht gerade geholfen. Ein paar Tage später hören wir oberösterreichen Dialekt und neben unserem Schiff steht David mit seinen Youngsters – man glaubt es nicht, aber wir kennen uns seit 16 Jahren per E-Mail. Er hatte damals die Rancho Relaxo, ein Schwesterschiff unserer Taurus, dass ca. ein halbes Jahr nach uns auf dem Riff zwischen den Tuamotus und Tahiti aufgelaufen ist.  Wir sind damals relativ intensiv in Kontakt gestanden, haben uns aber nie getroffen. Jetzt stehen sie ebenso mit ihrem neuen Schiff in Lissabon, nur leider müssen sie bereits am nächsten Tag nach Hause fliegen und wir kommen nur kurz zum quatschen. Ebenso liegt neben uns ein wunderschönes Schiff, aber schwer eingedellt, unter britischer Flagge. Wie sich herausstellt sind es ebenso Österreicher, nur auch sie haben nur kurz Zeit, da auch ihr Flieger noch am selben Tag nach Wien abhebt. Dies dürfte scheinbar ein guter Platz sein um sein Schiff zu lassen.

Jetzt sind es doch schon wieder zwei Wochen die wir hier in Lissabon liegen. Die ersten paar Tage waren noch eher grauslich, kalt und regnerisch wegen der durchziehenden Front, aber dann ist es immer schöner und wärmer geworden und wir haben wieder die kurzen Hosen ausgepackt. Eine Jacke braucht man aber trotzdem immer mit, da es mit der Atlantikbrise schon ganz schön frisch werden kann. Und natürlich haben wir wiedermal Nordwind und der ist nicht so praktisch wenn man gegen Norden möchte. Aber ist ja egal, wir haben ja Zeit und hier ist doch noch so Einiges anzusehen. Auf jeden Fall sollte man gut zu Fuß sein, denn es geht immer bergauf oder Stiegen runter – am Abend sind wir dann immer rechtschaffend müde. So haben wir die Gegend kreuz und quer erkundet und  waren unter anderem auch, wie es sich für anständige Segler gehört, in Belem bei dem Monument für die portugischen Entdecker und im Museu da Marinha, gleich in der Nähe vom Mosterio dos Jeróimos.

Es widmet sich sehr stark der Eroberungsgeschichte der portugiesischen Seefahrt und seiner berühmt berüchtigten Kapitäne, sowie einer umfangreichen Schiffsausstellung. Trotzdem uns hat das Marinemuseum in Madrid sehr viel besser gefallen, weil es umfangreicher und vielfältiger war. Wir stehen ja im Expo`98-Gelände und da ist das Oceanário ja nicht weit.

Es hat uns wirklich begeistert, es mag vielleicht nicht das weltweit Größte sein, aber durch seine  extravagante Architektur und seinem über zwei Etagen gehenden, zentralen Wasserbecken mit 5 Mio. Litern Salzwasser in dem sich verschiedenste Haiarten, Rochen, Mantas und  riesige Schwärme anderer Fische tummeln, ist es schon beeindruckend. Daneben gibt es noch andere Becken mit Pinguinen, Ottern,… und für jede Klimazone ein Aquarium.

England

Mo. 06.04.2026 – von Gibraltar in den Atlantik

Drei Tage sind wir in La Linea, auf der spanischen Seite in der Bucht von Gibraltar, vor Anker gelegen, um auf das nächste Wetterfenster mit brauchbarem Ostwind zu warten.

Natürlich haben wir die Zeit auch genutzt um die kleine britische Enklave zu besuchen. Man kommt sich irgendwie vor wie in einem Asterix-Comic – und sie trotzen dem spanischen “Imperator“ mit ihrem Zaubertrank (Guinness). Es ist alles typisch englisch, aus Prinzip wird alles in Pfund angeschrieben und auf jeder Ecke hängt der Union Jack. Wir haben diesmal nur einen kurzen Ausflug dort hin gemacht.

Vollmond über Gibraltar

Sind über die Grenze d.h. über die Landebahn des Flughafens gewandert und haben uns in Gibraltar in einem Pub einen Cider und ein Guinness gegönnt. Die 8-Minuten-Fahrt mit der Gondel auf den 412m hohen Felsen haben wir uns diesmal erspart, denn 49,– brit.Pfund  (ca. € 55,–) pro Näschen sind kein Pappenstiel und die Tunnel und Äffchen dort oben kennen wir schon von früheren Besuchen und da war noch alles frei besuchbar. Lieber sind wir da noch am Abend in der wunderschönen Altstadt von La Linea in einer netten Tapa-Bar abgehangen. Bereits im Morgengrauen sind wir aufgebrochen um noch den Gezeitenstrom in den Atlantik mitzunehmen.

Niederholer gebrochen
immer ist was zum Reparieren

Bei Ceuta fahren wir dann vom Mittelmeer in den Atlantik. Man spürt es sofort, die Wellen werden höher und länger und wir fahren in eine Seenebelbank mit Sichtweiten unter 100 m, aber den Himmel sieht man. Es ist schon gespenstisch wenn plötzlich die Signalhörner der Großschifffahrt  von rundum ertönen und man nichtmehr verifizieren kann von wo es kommt und die Fischerboote urplötzlich aus dem Nebel neben einem auftauchen und wieder verschwinden.

AIS-Signale Straße v. Gibraltar

Aber zum Glück gibt es ja heutzutage AIS, wo man leicht die Position der Anderen ausmachen kann, früher war so etwas eher ein Himmelfahrtskommando. Vor Gibraltar haben wir uns noch zwischen den unzähligen auf Reede liegenden Tankern und Containerschiffen durchgeschlängelt, aber hier im Golf von Cadiz fahren uns die Monster und auch die großen Fischtrawler nur so um die Ohren, da heißt es  wirklich gut aufpassen. Bei den beeindruckenden Steilküsten Sagres mit seinen Wellenreitern und dem Cabo de Sao Vicente, dem südwestlichsten Leuchtturm Europas und gleichzeitig der Absprung in den Nordatlantik haben wir noch einen kurzen Ankerstopp eingelegt.

Ansteuerung bei Nacht – Cabo de Sao Vincente
Leuchtturm Cabo de Sao Vincente
Praia de Mareta

Jetzt heißt es flott zu sein, denn die Ausläufer des Tropensturms aus der Karibik bringen uns zwar derzeit schönen Südwind, aber auch viel Unbeständigkeit bei den Wetterprognosen. So rotiert die Sturmwalze den Atlantik rauf und es ändern sich die Vorhersagen fast täglich, aber wir schaffen es mit halbwegs passablem Wind in einem Rutsch bis nach Lissabon. Dort werden wir jedoch mit trüben und regnerischen Wetter empfangen.

Wir haben uns für die Marina Parque das Nacoes im ehemaligen Expo-Gelände entschieden. Ach ja, da sicher die Frage aufkommen wird, wir hatten bisher keine Orca-Begegnung, aber trotzdem einen Mitfahrer bis kurz vor Lissabon.

England

Di. 31.03.2026 – Auf nach Gibraltar

Letzen Mittwoch sind wir bereits in aller Frühe mit großen Taschen voller “lebensnotwendiger“ Teile für unser Schifferl Richtung Flughafen aufgebrochen und waren bereits kurz nach 10 Uhr in Malaga.

Anflug auf Malaga

Wie schön es doch ist, von der mitteleuropäischen Kälte in die mediterrane Wärme Spaniens zu flüchten. Leider war der Mittagsbus nach Almerimar bereits ausgebucht, na egal nehmen wir halt den Abendbus d.h. wir sind noch fünf Stunden in einer netten kleinen Tapa-Bar gesessen und haben neben den kleinen Leckereien auch die Sonne genossen.

Meine sonnenentwöhnte Nase hat das aber leider mit einem kräftigen Sonnenbrand goutiert und schält sich jetzt in Fetzchen ab. Tja, man sollte es immer langsam angehen lassen. Na gut, jetzt erst mal ins Marinabüro den Krantermin ausmachen und beim TO-Stützpunkt vorstellig werden.

Bei Alex und Uwe ist ja immer was los und wir sind auch gleich für Donnerstag zum wöchentlichen Stammtisch eingeladen worden, wo wir auch wieder einige nette neue Segelbekanntschaften gemacht haben. So jetzt mal kräftig in die Hände gespuckt und das Schiff aus dem Winterschlaf erweckt, die Planen entfernt, alles vom Winterdreck befreit, kontrolliert und aktiviert. Das Unterwasserschiff  kurz angeschliffen und eine neue Schicht Antifouling drauf damit wir wieder richtig flott unterwegs sein können und die kleinen lästigen Bewuchstierchen nicht so leicht eine Mitfahrgelegenheit finden.

die Rollanlage macht Mucken
neues Unterkleidchen

Unsere Lady aus Stahl ist aber auch eitel und will immer ein bisschen Kosmetik haben, so versorgen wir ihre kleinen Rostfleckchen und lassen sie wieder in strahlendem Weiß erscheinen.

Männer tratschen doch nicht – oder?!?

Am Montag haben wir gleich den ersten Krantermin um 8 Uhr bekommen – eigentlich ja super, aber was wir vergessen hatten war die Zeitumstellung am Sonntag. So haben wir bereits beim Morgengrauen aus unserem schönen warmen Bettchen schlüpfen müssen, um dann genau bei Sonnenaufgang im Wasser zu sein.

Aber das ist jammern auf hohem Niveau und im Endeffekt sind wir froh den Tag noch gut nützen zu können. Die Marineros sind sechs Mann hoch pünktlichst bereit gestanden und haben uns professionell und schnell ins Wasser bugsiert. Kurz noch zur Schiffstankstelle den Tank auftoppen, ins Marinaoffice abmelden und um 9 Uhr waren wir bereits unter Delphinbegleitung auf dem Weg nach Gibraltar.

Leider war der Wind doch leichter als erwartet, aber zumindest haben er und die Strömung uns doch noch das eine oder andere Knötchen gebracht. Am nächsten Morgen ist unser Anker, nach 26 Stunden Fahrt, bereits in der Bucht vor La Linea gefallen und wir haben noch ein bisschen Schlaf nachgeholt bevor wir den Felsen erstürmen.

Nach einer so langen Entwöhnungsphase ist es nämlich schon wieder ganz anstrengend unterwegs zu sein. 

Point Europa …
…. und jetzt eine Mütze Schlaf
Spanien

Sa. 31.05.2025 –  Costa Cálida (Warme Küste)

So wird der 250 km lange Küstenabschnitt  zwischen der Costa Blanca und der Costa Almeria in der Provinz Murcia genannt – dies ist unser nächstes Ziel – die spanische Festlandküste. Und wiedermal hat der Wetterbericht für unseren Sprung von Formentera nach Cartagena danebengelegen. Anfangs war noch schöner Segelwind, aber der wurde immer leichter und es ist im Laufe des Tages auch immer trüber geworden. In der Nacht hat es dann rundum geblitzt und gedonnert. Wir ankern nur eine Nacht in der La Algameca Chica, vor einem  netten kleinen Fischerdorf in einer schmalen Bucht mit hohen Felsen und rundum Wehranlagen bzw.  –türmen.

La Algameca
Wehrmauern überall

Am nächsten Morgen strahlender Sonnenschein als wäre es nie anders gewesen. Wir verholen uns dann nach Cartagena und gönnen uns für drei Tage einen Liegeplatz im Real Club de Regatas Cartagena. Ach ist das eine Wonne – fest vertäut, einfach auf dem Steg aussteigen und direkt in die Stadt gehen, aber das schönste Geburtstagsgeschenk ist – eine Dusche mit starkem Strahl und unendlich viel heißem Wasser (die weiß man erst richtig zu schätzen wenn man es nicht immer zu Verfügung hat). Wir haben ja kein Problem mit dem “einfachen“ Leben, aber manchmal tut ein bisschen “Luxus“ der Seele auch ganz gut.

Mein Schiff-Relax
es gibt einige Cartagena auf der Welt
Rathaus
alt und neu
TU Cartagena
vor der Technischen Uni
Hinterhof-Graffities
Fischmarkt
Christoph Columbus
Ferdinand Magellan
Tapa-Bar

Kurz vor uns ist die „Mein Schiff-Relax“ eingelaufen und nun wälzen sich zusätzlich zu den normalen Besuchern noch 4.000 Kreuzfahrtpassagiere durch die Gassen der Altstadt. Zum Glück müssen sie aber bereits um 13:30 Uhr wieder an Bord sein, denn der Zeitplan dort ist knapp getaktet und am Nachmittag ist es wieder angenehm leer in den Gassen und Lokalen. Wir genießen diese alte Stadt, flanieren durch die alten Ausgrabungen, gehen rauf zur Festung und hängen in den zahlreichen Tapa-Bars ab – was für ein Leben! Nächster Halt – Águilas.

Aguilas

Auch hier thront eine alte Festung über der Stadt und es gibt meilenlange weiße Sandstrände mit glasklarem Wasser. Inzwischen hat das Meer auch für uns schon akzeptable Temperaturen. Die Küste ist überhaupt interessant, es wechseln schroffe Klippen mit weißen Sandstränden und auf fast jeder Klippe steht ein Turm oder eine alte Festung, leider wird fast die ganze Küste von riesigen Bettenburgen oder hässlichen Industrieanlagen verschandelt.

Auch wenn nach Spanien jedes Jahr immer mehr Touristen kommen, so viele Hotelkomplexe teilweise mitten im Nirgendwo braucht doch keiner.  Ein kleiner Geheimtipp noch ist die Cala San Pedro, sie liegt mitten in einem Naturschutzgebiet und ist nur mit dem eigenen Boot (Bootstaxis sind offiziell verboten, kommen aber auch gelegentlich) oder nach einer einstündigen Wanderung zu erreichen. Da es hier auch eine Süßwasserquelle gibt, haben schon vor Jahrzehnten Hippies und Aussteiger dieses Tal für sich entdeckt.

Einige verkaufen handgefertigten Schmuck, vermieten Schnorchelausrüstung und Kanus oder verdienen sich ein paar Euros mit kalten Getränken und Snacks für die Badegäste. Wir sind eher zufällig bei Heli gelandet. Erst nach einiger Zeit gibt er zu erkennen, dass auch er Österreicher ist. Er ist gebürtiger Tiroler, aber bereits seit seiner Jugend immer irgendwo in der Welt unterwegs. Nun lebt er jetzt schon seit über zehn Jahren hier in einer Wohnhöhle mit einem kleinen selbstgezimmerten Vorbau und Terrasse. Er hat uns, während er sich seine Joints gedreht hat, erzählt dass sie ja eigentlich dieses Gebiet nur besetzt haben, die Behörden dies aber bisher tolerieren. Es kann sein, dass bereits morgen die Räumungstrupps kommen – wer weiß das schon?!? Mit erschreckend großen Schritten naht das Ende unserer Segelsaison für dieses Jahr.

Torre de la Vela Blanca

Noch ein letzter Ankerstopp vor dem unendlich langen Strand von Cabo de Gata und dann müssen wir bereits nach Almerimar wo unser schwimmendes Heim an Land gestellt wird und bis zum nächsten Frühjahr auf uns wartet. Es ist schon erschreckend wie schnell zweieinhalb Monate verfliegen.

Spanien

Do. 22.05.2025 – über Ibiza nach Formentera

Da es die letzten Tage ganz ordentlich geblasen hatte, war das Meer entsprechend aufgepeitscht und die Überfahrt nach Ibiza außerordentlich wackelig.

Cala Sol d´enSerra

Wir hatten uns zuerst in die Cala Sol d´en Serra verkrümelt, weil wir gehofft hatten dort etwas geschützt zu sein, aber Pustekuchen. In der Früh wachst du mit Muskelkater auf, weil der Körper die ganze Nacht Ausgleichsbewegungen macht, um nicht aus dem Bett zu fallen. Bei nächster Gelegenheit haben wir nach Cala Talamanca gewechselt.

Ibiza-Stadt
Blick von unserem Schiff auf Ibiza-Stadt
Altstadt von Ibiza
gut beschüzt

Diese Bucht ist zwar offen gegen die See, aber man kann frei ankern, es gibt nette und ruhige Lokale und das Beste – es ist nur einen Fußmarsch von der Altstadt Ibiza entfernt. Man kommt unweigerlich an den mondänen Marinas mit ihren Superyachten vorbei. Geld spielt da keine Rolle, am Marketplace in der Marina Eivissa kuscheln sich die Stores von Armani, Gucci, YSL, Bvlgari und Co aneinander.  Ach ja, eine ca. 100m² Wohnung kostet hier nur schlappe  € 1,2 Mio.  – ist doch echt ein Schnäppchen.

echtes Schnäppchen

Wir waren ja schon vorher mal in Ibiza, aber so ein kleiner Stadtrundgang kann ja nicht schaden und die Gastronomie muss ja auch von was leben.

Wir bleiben aber nicht allzu lange, denn unsere bayrischen Freunde Armin und Yvonne auf ihrem Katamaran MOANA warten schon auf uns in der Cala Saona in Formentera. Auch hier geht die Post ab, denn es ist ein beliebter Strand für`s Wochenende.

SUP-Yoga
endlich warm genug zum schwimmen
Paellalieferung ….
…direkt auf`s Schiff

Kennengelernt haben wir die Beiden vor 10 Jahren in Trinidad und seit dem besuchen wir uns immer wieder mal und haben uns auch hier und da in Italien getroffen (sie sind eine zeitlang in Lignano gelegen) – na das ist ja mal wieder ein Wiedersehen.

na dann Prost
unsere beiden Schwimmhilfen

Drei Tage verbringen wir gemeinsam bis sich unsere Wege wieder trennen. Alles hat leider irgendwann mal ein Ende, so auch unsere Zeit in diesem wunderschönen Archipel. Heute Vormittag haben wir die Segel gesetzt und sind nun Richtung spanische Festlandküste unterwegs, die wir voraussichtlich morgen Früh erreichen werden. Da wir achterlichen Wind haben und dieser kontinuierlich leichter wird, rollen wir immer mehr. Na das wird heute Nacht wieder ein Geschaukel werden!
 

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